Letzte Aktualisierung: Mittwoch, 26.01.2022

Willkommen beim Freudenauer Kulturverein

Fahren Sie mit uns auf der Donau, genießen Sie eine Lesung oder ein Konzert in „unserer” Kirche Maria Grün, oder besichtigen Sie mit uns den Freudenauer Hafen…

Ob Ausstellungen, Konzerte, Ausflüge oder einfach nettes Beisammensein im Schanigarten des gemütlichen Gasthauses Schutzhaus Heustadlwasser: Der Freudenauer Kulturverein hat viel zu bieten. Seit seiner Gründung im Jahr 1998 treffen wir einander ein bis zwei Mal im Monat, um unseren Mitgliedern – meist Bürger dieses idyllischen Leopoldstädter Ortsteiles - das kulturelle Leben der Freudenau durch verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten näherzubringen.
Wir freuen uns, dass viele unserer Mitglieder neue Kontakte geknüpft oder sogar Freundschaften geschlossen haben und dadurch das Zusammenleben der „FreudenauerInnen” intensiviert wurde. Dieser Erfolg ist natürlich Anreiz genug, uns ständig neue, interessante Aktivitäten für unsere Mitglieder auszudenken.

Mitglieder 1998 bis 2021

Statistische Zahlen über zahlende Mitglieder; natürlicher Abgang mitberücksichtigt

Veranstaltungen 1998 bis 2021

Statistische Zahlen über unsere Veranstaltungen und den daran teilnehmenden Besuchern

Veranstaltungen des Freudenauer Kulturvereins
im Jahre 2021

Angesichts der nach wie vor schwierigen Zeit der Corona-Pandemie sahen wir uns die letzten Monate gezwungen immer wieder unser Programm zu verändern und auch einige Programmpunkte abzusagen. Trotz aller Schwierigkeiten kamen wir auf zehn Veranstaltungen 2021 mit insgesamt 396 Besuchern!

Wir blicken optimistisch ins Jahr 2022!

31. Mai 2021

Wir erkundetenmt 30 Personen die „Mazzesinsel” im zweiten Wiener Gemeindebezirk bei einem kulturhistorischen Spaziergang.

24. Juni 2021
34 Mitglieder fuhren mit dem Bus zu den Kittenberger Erlebnisgärten,
danach zum Panoramaheurigen Güntschl in Gösing/Wagram.

9. Juli 2021
Lesung mit Uwe Mauch, ganz toll unterstützt von Norbert Aschenbrenner im Schutzhaus Heustadlwasser. 54 Zuhörer waren bei freiem Eintritt anwesend.

6. August 2021
Ab 16:00 Uhr spielten vier MusikerInnen der SiGMA.dixieland.band für uns – 43 Mitglieder und Freunde – bei freiem Eintritt im Schutzhaus Heustadlwasser auf.

27. August 2021
Anlässlich ihres 90. Geburtstags hat der Kulturverein Freudenau
Frau Topsy Küppers zur Lesung „Nix wie Zores!” eingeladen. Der Einladung folgten bei freiem Eintritt im Schutzhaus Heustadlwasser 48 Mitglieder, Freunde und Bekannte.

16. September 2021
38 Personen stiegen nach einer 3G-Kontrolle in einen Bus mit 56 Sitzen - genug Platz für alle, um Abstand zu halten und den Ausflug zur Schallaburg anzutreten.
In zwei Gruppen aufgeteilt fanden die beiden Führungen durch die Ausstellung Sehnsucht Ferne statt.
Ausklang beim Panoramaheurigen Güntschl in Gösing/Wagram.

7. und 14. Oktober 2021
Die Ottakringer Nachtwächterführung fand an zwei Terminen für insgesamt 37 Mitglieder statt.

29. Oktober 2021
Martin Breinschmid mit seiner Formation Dixieland und Swing spielte im RISTORANTE VABENE bei freiem Eintritt für 69 Musikbegeisterte auf.

Faschingsbeginn, 11. November 2021
Es spielten und sangen das Duo Hojsa-Emersberger bei freiem Eintritt und Nachweis des 2G-Status im Schutzhaus Heustadlwasser für 43 Anwesende.

Wegen des vierten Lockdowns der Regierung musste die Adventfahrt 2021 ausfallen, die aber 2022 nachgeholt werden soll.

Der Kulturverein Freudenau ist bemüht, das Angebot für seine Mitglieder interessant und abwechslungsreich zu gestalten.
Nachzulesen auch bei „Versäumtes” in unserem Terminearchiv.

Die Freudenau damals

Auszug aus der Österreichischen Volkszeitung vom 18.10.1892, Nr. 296

„Aus der Freudenau:
Bekanntlich besitzt Wien auch einige Kolonien, wie zum Beispiel
die Kaisermühlen und die Freudenau.
In beiden Orten fehlt noch gar vieles an städtischen Einrichtungen, namentlich die zumeist von Gärtnern, Fischern und Schiffern bewohnte Freudenau ist in Bezug auf Kultur weit zurück, was bei der dortigen zahlreichen Jugend noch klar zu Tage tritt.”
Weitere Infos unter Zeitreise/Archiv und den weiterführenden Unterseiten vor 2010, vor 1990, vor 1950 und vor 1900.

Die Freudenau heute

Auszug aus „meinbezirk.at”, dem Onlinedienst der Bezirkszeitung für den 2. Bezirk vom 20. 1. 2010

Die Freudenau hat Kultur
Der Kulturverein Freudenau bietet seit mehr als elf Jahren einen bunten Veranstaltungsreigen im Grätzl Die öffentlichen Verkehrsmittel waren damals noch nicht so gut ausgebaut und für viele Bezirksbewohner in der Freudenau oder Krieau daher ein Kino- oder Theaterbesuch schwierig. Seit 1998 schafft der Kulturverein Freudenau hier Abhilfe und organisiert selbst Aktivitäten. Der 25. Juni 1998 war ein wunderschöner sonniger Samstag in Wien. Die Freibäder waren sehr gut besucht und auf der Donauinsel trafen sich die Sonnenanbeter, die gemütliche Stunden in der freien Natur verbrachten.

„Ober dem Heustadlwasser”
Gemütliche Stunden verlebten auch die Kleingärtner des Kleingartenvereins „Ober dem Heustadlwasser” – und zwar beim Grätzlfest des Gasthauses Futterknecht. Das war die Geburtsstunde des Kulturvereins Freudenau.
Der heutige Obmann des Vereins, Oswald Miksch, erinnert sich genau an die Premierenveranstaltung: „Natürlich waren wir aufgeregt, ob das Wetter hält, und ob überhaupt Gäste zu unserem Fest kommen. Es ging aber alles gut.” Der Startschuss war also geglückt: Seit damals belebt der Kulturverein die Leopoldstädter Bezirksteile Freudenau und Krieau. Von Dr. Fritz Koppe gegründet „Unsere Grätzl waren damals”, erzählt Miksch, „vom Rest des Bezirks abgeschnitten. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren noch nicht ausgebaut, weshalb sich selbst Theater- oder Kinobesuche für die 2.000 bis 3.000 Anrainer als schwierig herausstellten. Viele hatten ja kein Auto.”
Dr. Fritz Koppe erkannte das Problem, und gründete kurzerhand den Kulturverein.
Zehn Jahre hat er ihn geführt, ehe 2008 der heutige Obmann den Verein übernahm.
Gemeinsam mit seiner Gattin Gerlinde und Obmann-Stellvertreter Josef Eminger sowie seinem Team kümmert sich Oswald Miksch um die Kulturinitiative, die sich aus Mitteln des Bezirks und der „Basis Kultur Wien” finanziert.