Veranstaltungen ab Jänner 2022

Nach dem nunmehr vierten Lockdown unserer Regierung gab es endlich wieder eine Veranstaltung des Kulturvereins Freudenau! Coronabedingt mit Geimpft/Genesen-Status und PCR getestet.
Am Mittwoch, dem 5. Jänner 2022, präsentierte uns zum wiederholten Male das
WIENER KABINETT ORCHESTER

Das kleinste Neujahrskonzert der Welt im Ristorante VaBene. Wir hatten genau 60 Besucher, darunter auch Bezirksvorsteher Alexander Nikolai mit Gattin Doris.
Fans und Mitglieder des Kulturvereins kamen, um den beiden Musikerinnen – Judith Waldschütz, Kontrabass & Cellostimme, Julia Kainz, 1. & 2. Violine – und Silvester Janiba, Akkordeon & Gesang zu lauschen. Zu unserem Leidwesen war der uns schon aus früheren Auftritten bekannte Gaststar Klaudia Wagner verhindert und wurde von der Sopranistin Karoline Pilcz würdigst vertreten (die wunderbare Stimme anhören –> nebenan auf Youtube-Video, aufgenommen von Obmann-Stellvertreter Josef Eminger).
Einlass war ab Mittag; das Konzert selbst dauerte dann von 16.00 Uhr - 19.00 Uhr, unterbrochen von einer Pause, in der wir konsumieren durften und den Musikern eine Verschnaufpause gönnten.
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Fotos:
© Erwin Sulzgruber
& Josef Eminger

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Lesung mit Hindernissen:
Am 17. Februar 2022 hatte der Kulturverein Freudenau eingeladen zur Lesung Heiteres beim Weinviertler Winzer
Norbert Aschenbrenner und Rupert Lenhart lasen für uns Qualtinger, Bronner und Karl Valentin...
(Eigentlich hätte Herr Alfred Komarek für uns lesen sollen, er musste allerdings absagen aus gesundheitlichen Gründen. Die beiden Schauspieler Norbert Aschenbrenner und Rupert Lenhart erklärten sich dann kurzfristig bereit einzuspringen...)
Gemeinsam fuhren wir – 29 Leute – mit dem Bus nach Oberweiden im Weinviertel.
Treffpunkt und Abfahrt waren wie immer beim ARBÖ in der Wehlistraße.
Ankunft im Weydner Wirtshaus war um 16:00 Uhr.
(Leider wurde uns für unseren ursprünglichen Veranstaltungsort 36 Stunden! vor Veranstaltungsbeginn im 300-jährigen Weinviertler Weinkeller vom Winzer abgesagt...)
Wir waren daher äußerst froh, diese neue, sehr nette Location für die Lesung so schnell bereitgestellt bekommen zu haben!
Im Veranstaltungsraum des Weydner Wirtshauses durfte nun endlich die Lesung stattfinden – Motto:
„Wenn zwei reden, so kann das miteinander, gegeneinander, ja sogar aneinander vorbei sein. Die beiden Künstler lesen einige der bekanntesten Beispiele, nämlich von Farkas und Waldbrunn, Bronner und Qualtinger sowie Zwiegespräche, die Karl Valentin zu Papier gebracht hat. Auch wenn Manches ernsthaft erscheint, für gute Unterhaltung ist letztendlich gesorgt.”
Die Lesung war ge-ni-al!!!
Später durften wir uns im gemütlichen Gastraum an einem sehr feinen Heurigenbuffet erfreuen! Wir werden hierher wiederkommen, versprochen!
Zurück in Wien waren wir gegen 20:30 Uhr.
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Fotos: © Erwin Sulzgruber, Josef Eminger
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Am Freitag, dem 4. März 2022, fand die alle fünf Jahre anstehende Mitgliederversammlung des Freudenauer Kulturvereins statt.
48 bisherige und ein neu geworbenes Mitglied waren anwesend, den neuen Vorstand zu wählen. Auch Bezirksrat und Vorsitzender der Kulturkommission des 2. Bezirks Helmut Brabec folgte unserer Einladung.
Die Tagesordnung bestand aus
• Eröffnung
• Beschlussfassung der Tagesordnung
• Totenehrung
• Bestätigung des Wahlkomitees
Berichte:
• des Obmanns
• Kassabericht
• Bericht der Kontrolle
• Neuwahl
• Ehrung
• Allfälliges
Anschließend sorgten ab 17:00 die Vienna Hot Dixxies für einen flotten Abend im Schutzhaus Heustadlwasser.
Bei freiem Eintritt für die wahlberechtigten Mitglieder des Vereins war dies wieder eine gelungene Musikveranstaltung (Frank Mackel – Trompete, Gesang und Ulla Niederbrucker – Posaune und Gesang bilden den Kern der Vienna Hot Dixxies), nachdem der bürokratische Teil des Nachmittags mit einigen personellen Änderungen im Vorstand beschlossen worden war. Sogar eine kesse Sohle wurde aufs Parkett gelegt, nachdem einige Mitglieder die Tische zur Seite gestellt hatten, um tanzen zu können.
Und wie man unten sehen kann, hat sich unser Vorstand Ossi Miksch unter fachmännischer Anleitung zu einer musikalischen Einlage hinreissen lassen!
Nach über zwei Stunden Unterhaltung blieben noch einige Gäste sitzen, um einem guten Tropfen zuzusprechen...
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Fotos: © Josef Eminger, Erwin Sulzgruber
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Freitag, 8. April 2022
Am Programm stand diesmal der Stadtspaziergang
„Der jüdische Ring” – Bereich Oper
vom Schillerdenkmal zum Kärntnerring

Und – aufgrund einer Coronaerkrankung – nicht mit Bibiane Krapfenbauer, wie angekündigt, sondern mit zwei sehr netten ihrer Kolleginnen!
Sie geleiteten uns 38 geschichtshungrige Freudenauer und Freunde
90 Minuten lang in zwei Gruppen geteilt durch allerlei Wissenswertes zur Stadtarchitektur und Geschichte – bis heute spürbar auf Schritt und Tritt in der Innenstadt: Die Hauptstadt der österreichisch-ungarischen Monarchie war geprägt von jüdischer Kultur und jüdischem Leben. Viele Künstlerinnen und Künstler, Intellektuelle, Bankiers und Wirtschaftstreibende jüdischer Herkunft haben die Entwicklung Wiens zur mitteleuropäischen Metropole entscheidend geprägt. Dieser Teil des Rings erzählt unter anderem über die Familien Schey, Bloch-Bauer, Todesco und viele andere.
Treffpunkt war um 14:45 Uhr beim Schiller Denkmal am Schillerplatz im ersten Bezirk. Die beiden Vortragenden waren wie immer ausgezeichnete Stadtführerinnen! Abgeschlossen haben wir unsere Spaziergänge mit einem Besuch im Kaffe-Restaurant im Resselpark!
Zu unserem allergrößten Bedauern konnten Ossi Miksch und seine Gerlinde diesmal nicht mitgehen: sie beide mussten wegen einer Coronaerkrankung das Bett hüten. Mögen sie gesund bei unserer nächsten Veranstaltung wieder dabei sein!
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  Ausgangspunkt des diesjährigen Stadspazierganges: das Schillerdenkmal, das u.a. auf Betreiben des aus einer jüdischen Familie stammenden Schriftstellers Ludwig August Frankl von Hochwart als erstes Monument für einen Kulturschaffenden in Wien errichtet wurde.
  Eine unserer beiden – wie immer top professionellen – Führerinnen auf unserem Spaziergang
Franz Werfel Denkmal; © Erwin Sulzgruber   Denkmal für Franz Werfel am Schillerplatz



  Das Palais Johann Mayr in der Elisabethstraße 18 war im Eigentum des Ehepaares Ferdinand und Adele Bloch-Bauer, letztere war Modell und möglicherweise auch Geliebte von Gustav Klimt (z.B. goldene Adele). Das Haus wurde 1938 arisiert und die deutsche Reichsbahn untergebracht. Nach 1945 befanden sich darin und im Haus daneben (Elisabethstraße 20) Büros der ÖBB. Das Haus wurde 2007 gemeinsam mit einigen Klimt-Bildern an Maria Altmann, die Großnichte von Bloch-Bauer, restituiert.
 
Sogenannter Stolperstein (eigentlich:„Steine der Erinnerung”) vor dem Haus Elisabethstraße 20, zu Ehren des Rechtsanwalts Dr. Moritz Zalman und der Autorin und Aktivistin Irene Harand, die gemeinsam die „Weltbewegung gegen Rassenhass und Menschennot” („Harand-Bewegung”) und die Wochenzeitung „Gerechtigkeit” gegründet haben.
  Gedenktafel für Franz Werfel am Haus Elisabethstraße 22, nicht erwähnt wird Alma Mahler-Werfel, die hier natürlich auch lebte.
  Im Haus Burgring 1, bzw. Bösendorfer Straße 11, hatte Arthur Schnitzler, der dem Wunsch seines Vaters folgend bekanntlich Medizin studiert hat, seine Arztpraxis.
  Kirschblüte im Burggarten
  Unsere Gruppe vor dem Palais Schey, Ecke Goethegasse 3 / Opernring 10. Im Auftrag von Friedrich Freiherr Schey von Koromla (1815–1881) erbaut. In den 1980er Jahren wurde hier die Fernsehserie „Ringstraßenpalais” gedreht.
  Palais Schey, vom Burggarten aus gesehen
  Palais Todesco, Kärntnerstraße 51,
gegenüber der Oper

Fotos:
© Josef Eminger,
Erwin Sulzgruber
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Am Donnerstag, dem 5. Mai 2022, führte unser Kultur-Ausflug zur ehemaligen Dorfschmiede im romantischen Weinort Falkenstein in Niederösterreich.
Mit dem Bus reisten wir zur Krimi-Lesung Alfred Komarek liest Polt.
Treffpunkt zur Abfahrt war wie immer beim ARBÖ, 1020, Wehlistraße 362. Um 14:00 Uhr ging es los Richtung Falkenstein zur „Schmittn”.
Nach der Ankunft gegen 15:00 Uhr durften wir zur Einstimmung an einer Weinverkostung teilhaben – in einem Keller, nicht sehr groß, aber heimelig. Für 36 Personen gerade richtig, wurden fünf Sorten Wein verkostet:
Los ging es mit Falko. Einem Muskatellercuvée. Anschließend ein grüner Veltliner – Alte Reben. Dann ein Wein namens Ortolan, Cuvée Prestige Reserve (85% Chardonnay, 10% Weißburgunder, 5% Grauburgunder), ein Falkenstein Weißburgunder Reserve und zum Schluß Ried Rabenstein Grüner Veltliner DAC.
Nach dieser „Anstrengung” konnte die lang angekündigte wunderbare Lesung mit Herrn Komarek über „seinen Polt” beginnen.
Für das leibliche Wohl gab es zum Abschluß des Abends ein ausgezeichnetes „Schmankerlbrett” und gutes Gebäck dazu.
Danach ab in den Bus, und um 20:15 Uhr waren wir zurück in Wien.
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Fotos: © Bettina Sulzgruber, Josef Eminger
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Am Donnerstag, dem 19. Mai 2022, standen ab 16:00 Uhr
Jiddische Liebeslieder – vom Schtetl bis New York am Programm:
Joana Feroh Sternwasser führte ein 50 köpfiges Puplikum im Schutzhaus Heustadlwasser durch die bunte Welt der Liebe, des Glücks und der Sehnsucht.
Begleitet wurde die großartige Sängerin von ihrem kongenialen Partner Nikos Pogonatos am Klavier.
Einmal mehr hatte die Sängerin in den unermesslichen Schätzen der Jiddischen Musik gestöbert und sich einige der schönsten Liebeslieder für uns herausgesucht. Bekanntes aus Musicals, Filmen aber auch ganz schlichte und ergreifende Lieder aus dem Schtetl waren ebenso zu hören wie jazzig Angehauchtes aus New York, wo die jiddische Sprache in den Zwanzigerjahren ihre Glanzzeit feierte.
Joana Feroh Sternwasser und Nikos Pogonatos, die sich seit über dreißig Jahren dem Jiddischen Liedgut widmen, führten uns bei freiem Eintritt durch die bunte Welt der Liebe. Humorvoll, mit kurzen Anekdoten und viel Wissenswertem über eine faszinierende Sprache, die sich längst in unseren Alltag geschlichen hat, ließen die beiden Künstler mit viel Herzblut eine einzigartige, erloschene Welt wieder aufleben.
Anwesend war auch diesmal wieder eine Beziksrätin des 2.Bezirks!
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Fotos: © Bettina Sulzgruber, Josef Eminger
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Am Freitag, dem 3. Juni 2022, traten bei uns im Vereinslokal Schutzhaus Heustadlwasser ab 16:00 Uhr Katharina Hohenberger und Johannes Münzner (Wiener Brut) mit ihrem Wiener Lieder Programm
„Mia san Menschen” auf.
Bei freiem Eintritt amüsierten sich all unsere 50 Besucher an diesem Nachmittag nicht nur wegen der guten Musik! In den dargebrachten Liedern ging es um Geburtenraten nach Corona, den Gesundheitswahn, oder das absurde Ableben berühmter Persönlichkeiten – in witziger Art und Weise vom Duo Wiener Brut besungen. Nach über zwei Stunden ging diese leichte Unterhaltung unter großem Applaus zu Ende. Und auch die dargereichten Schmankerl unseres Wirtes sollen an dieser Stelle einmal gelobt werden!
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Fotos: © Sulzgruber, J. Eminger
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Ein Busausflug brachte uns zur N.Ö. Landesausstellung:
am Donnerstag, dem 23. Juni 2022, fuhren wir um 11:00 Uhr los.
„MARCHFELD Geheimnisse – Mensch. Kultur. Natur.”
Neues über das Marchfeld
Wir - 43 Personen an der Zahl – starteten mit einem ausgezeichneten Mittagessen im Weydner Wirtshaus, um danach gegen 14:00 Uhr mit dem Bus Richtung Marchegg zur Landesausstellung zu starten.
Hier besuchten wir die Störche im Auwald und nahmen an sehr gut geführten 1,5 stündigen Ausstellungsrundgängen im neu renovierten Schloss Marchegg teil. Es gab natürlich weit mehr zu sehen, als in diesen Führungen angeboten wurde. Also könnte man durchaus noch ein zweites Mal hier vorbei schauen!
Auf dem Heimweg kehrten wir beim Giebel-Heurigen in Arbesthal ein, der uns Vorzügliches kredenzte! Wir planen ein Wiedersehen!
Zurück in Wien waren wir leicht verspätet gegen 20:45 Uhr.
Zur großen Freude des Obmanns verstärken außerdem wieder zwei zusätzliche, neue Mitglieder unseren Verein!
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Fotos: © J. Eminger, Sulzgruber
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Letzte Aktualisierung: Dienstag, 20.09.2022